Rätische Winkelharfe

Rätische Winkelharfe

2001 wurden am Pirchboden („Müller-Eben“) oberhalb von Fritzens teile eines Hirschgeweihes gefunden, die, so wurde von den Archäologen angenommen, einer 2.500 Jahre alten rätischen Winkelharfe zuzuordnen sind. Mag. Michael Schick von der Universität Innsbruck gelang es die Fragmente teilweise zusammenzusetzen und mit Hilfe von Vergleichen mit Harfen aus Ägypten, Griechenland und Afrika so zu einem einzigartigen Instrument zu rekonstruieren. 

Der Heimatkunde- und Museumsverein Wattens-Volders lud zur Präsentation der einmaligen in den Fritznerhof ein. In ihren Vorträgen erläuterten univ.-Prof. Dr. i. R. Gerhard Tomedi, Mag. Michael Schick und Gottfried Heel die Fundgeschichte sowie den aufwendigen Prozess der Rekonstruktion.

Höhepunkt war die Darbietung mehrerer Musikstücke auf der Winkelharfe, gespielt von Mag. Michael Schick.

Die Winkelharfe ist im Gemeindeamt Fritzens ausgestellt und frei zugänglich.

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01.04.2026